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Weltenbummler
30 Mai 2007 @ 13:09
Deva Premal: Moola Mantra
mit Dank an Ariom.RU

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The Moola Mantra (moola - root) is inspired by the vision of avatars Sri Bhagavan and Sri Amma. Their vision of oneness is a Oneness which honours all spiritual paths, religions, creeds and traditions. I offer this music as a gift to these beautiful beings, who have showered their grace on me with such loving abundance. It is with their blessings that this recording came to be. I see unity-in-diversity as the only way for humanity to live in harmony, and the Moola Mantra is an expression of this understanding.
I dedicate this album to my beloved Guruji, Osho.
Om shanti,
~ Deva ~

Nach über einjähriger Produktionszeit, erscheint Deva Premals bahnbrechendes Album mit dem wundervollen Moola Mantra, welches die heilige männliche und weibliche Energie zelebriert. Deva und Miten entdeckten es während ihres inspirierenden Aufenthaltes in der Oneness Universität in Chennai, Indien.
Unter der Leitung von Ben Leinbach, bekannt von seinen fantastischen Produktionen mit Jai Uttal, entfaltet sich das Moola Mantra unter der Führung von Devas göttlichem Gesang in einer Klanglandschaft aus Sitar, Bansuriflöte, Dotar, Streichern, Piano, Tablas und ambienten Sphärensounds.
Spezielle musikalische Gäste sind Miten (Gesang), Jai Uttal (Dotar), Manose, der nepalesische Bansuri-Meister, der inzwischen ein integraler Bestandteil von Devas Live-Konzerten geworden ist, sowie Kit Walker (Piano) und Benjy Wertheimer (Esraj).
Dieses Album zeigt, wie schon fantastische Musiker über sich selbst hinauswachsen und zu neuen Höhen aufsteigen können.



Moola-Mantra

AUM Sat Chit Ananda Parabramha
Purushothama Paramathma
Sri Bhagavathi Sametha
Sri Bhagavathe Namaha

Übersetzung:

Göttliche Kraft, sei gegrüßt;
das absolute, das höchste Bewusstsein
mit seiner Strahlung, die Liebe und Glückseligkeit ist,
der Geist jenseits allem Erschaffenen.

Die höchste Persönlichkeit,
die Göttliche Präsenz in uns
als das höchste Selbst, das sich überall
für jeden manifestieren kann.

Das höchste Bewusstsein
in seinem Aspekt als Mutter.
Das höchste Bewusstsein
in seinem Aspekt als Vater.

Wir geben unsere Liebe, Hingabe und Verehrung
an all diese Göttlichen Aspekte.

„Wirkung“ des Moola-Mantra:

In Indien sind Mantren ein natürlicher Bestandteil der spirituellen Praxis. Das Moola-Mantra wurde von Sri Bhagavan und Sri Amma weitergegeben. Das Mantra ist erfüllt von der Kraft der Einheit (Oneness).
Das Wiederholen, Hören oder Singen des Mantras ist keinesfalls „notwendig“ – es ist lediglich als ein Werkzeug anzusehen, Einheit zu erreichen, Heilung zu erfahren… So kann das Mantra häufig wiederholt werden, selten, niemals, mehr oder weniger regelmäßig… Die Melodie spielt keine Rolle. Wenn man es singt, kann es jedoch hilfreich sein, wenn man mit Gefühl, mit Emotion dabei ist.

Die Schreibweise des Moola-Mantras kann variieren.
Eine (oft) ebenfalls zu hörende weitere Zeile: „Hari Aum Tat Sat“.
Auf den CDs wird das Mantra oftmals 21-mal gesungen. Zum Schluss werden die letzten beiden Zeilen dreimal wiederholt, danach folgt die letzte Zeile in ebenfalls dreifacher Wiederholung – beendet mit „Aum“ (Om).

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Weltenbummler
19 Mai 2007 @ 14:34
Manish Vyas - Sattva
mit Dank an Ariom.RU

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The Sanskrit word ‘Sattva’ means 'the essence of being'. It refers to that soft, silent and serene space that awaits us beyond our mind.

With 'Sattva', Manish launches his first album, sharing the many years of experimentation that have graced his musical journey – a journey enriched by talented musicians from around the globe.

Through songs and chants vibrating with silence, devotion and prayer, this music connects you with this very essence, bringing
the listener effortlessly into the heart.

Let his soulful voice and rich compositions based on ancient mantras and 'tarana' lead you into ‘Sattva’... the state of balance
and harmony.


1. Ishq
2. Tumi Bhaja Re Mana
3. Sattva
4. Shivoham
5. Meera
6. Karuna
7. Om Namo Narayana

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Weltenbummler
19 Mai 2007 @ 14:31
Thomas Barquee - Temple
mit Dank an Aroim.RU

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Thomas Barquee was born in Hamburg, Germany, in 1963. At an early age, he studied classical keyboard and piano and became interested in pop music in his teens. Barquee formed his first band, Million Dollar Secret, in the early '90s and released one album, Under the Surface. Following the bands demise, Barquee released a solo album, Long Way to Go, which scored a European hit with "Girls Talk." While on a break from touring, Barquee released his second album in 1992, Dancing on My Own, followed in 1994 by Zulu Time. After moving to Los Angeles, Barquee took advantage of freelance opportunities, creating music for film, television, and advertising. Gradually becoming disillusioned with contemporary pop music, he developed a spiritual interest in ambient and trance music, which culminated in Temple, released on the Hearts of Space label in 2000. Barquee recorded Temple utilizing his unique vocal applications while playing all of the musical parts with the exception of percussion.

For some time now it's seemed as if the realm of wordless vocal exotica has been ruled by women - what with Lisa Gerrard, Vas, Ekova, and Adiemus singing wordless hieroglyphics. But now, Thomas Barquee follows fellow German-born singer Thomas Otten in asserting a male timbre in the proceedings. Barquee merges Gregorian ambiences, synthesizer framing, and what sounds like a glossolalia of Latin and Sufi phonemes. His attractive alto voice doesn't employ esoteric techniques. There's no harmonic singing, Mongolian throat growls, or Qawaali wails. Instead, he's like a choirboy in a state of ecstasy as he arcs across his chants, articulating an inner rumination. Favoring spare and resonant synthesizer orchestrations, distant hand percussion, and the occasional touchstone of piano and acoustic guitar, he gives his music an airbrushed sheen, creating a chromium cathedral. Though occasionally edging toward sweet sentimentality, Barquee always pulls back from the saccharin precipice.


1. La Buddha (10:29)
2. Guru (10:34)
3. Rasa (09:04)
4. Maya (08:32)
5. Lama (08:29)
6. Lila (09:10)

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Weltenbummler
28 April 2007 @ 00:09
Schäl Sick Brass Band
mit Dank an http://babeblogue.blogspot.com/

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Manchmal geben Frauen die Richtung an und haben doch das Steuer nicht in der Hand. So ist es auch bei der Schäl Sick Brass Band aus Köln, der aktuell wichtigsten Weltmusik-Formation aus Deutschland. Ihre erste Sängerin Maryam Akhondy kam aus dem Iran, also spielte man viel Persisches. Dann rückte die Bulgarin Iwanka Iwanowa nach, prompt steht bei der frisch erschienenen CD „Maza Meze“ ganz der Balkan im Vordergrund. Viel zu sagen haben die Front-Frauen der Schäl Sick Brass Band aber nicht. Alle relevanten Entscheidungen trifft Raimund Kroboth. Er ist der unumstrittene Chef der neunköpfigen Bläsergruppe.

„Sie suchte ein Orchester, ich hatte eines, also lud ich sie ein“, so kam Maryam Akhondy Mitte der 90er-Jahre zur Schäl Sick Brass Band. Im Iran hatte sie klassischen Gesang studiert, doch unter dem Mullah-Regime war weiblicher Sologesang verpönt. Jetzt lebte sie in Köln und zur ersten Probe hatte Raimund Kroboth gleich ein iranisches Stück arrangiert. „Sie sagte ‚Schön, schön', doch vermutlich war es für sie ein Graus“, erinnert sich Kroboth. Denn im Iran führen die Orchester keine Blechbläser, sondern Geigen, die Langhalslaute Oud und feinsinnige Handpercussion. Mangels Alternative blieb Maryam Akhondy aber vier Jahre als Sängerin bei Kroboth und seinen weltmusikalischen Blasmusikexperimenten.
Auch ihrer Nachfolgerin Iwanka Iwanowa war das Experimentelle nicht gerade in die Wiege gelegt. Sie hatte bislang eher biedere bulgarische Volksmusik gemacht. Doch sie ist froh, dass sie in Deutschland mit ihrer Musik überhaupt Geld verdienen kann. Und Kroboth ist dankbar, dass sie nicht so kompliziert ist wie Maryam Akhondy. „Wenn ich etwas Persisches umarrangiert habe, versuchte Maryam immer zu retten, was noch zu retten war. Iwanka dagegen stellt sich einfach hin und singt, und wenn es sein muss, rappt sie sogar“, freut sich Kroboth. Allerdings tritt auch die Bulgarin gerne im Trachtenkleid auf, wie um zu betonen, dass sie für die wilden Arrangements nicht verantwortlich ist. Für das Publikum wirkt diese Distanzierung allerdings eher wie ein weiteres ironisches Detail in Kroboths stilistischem Gesamtplan. Auch die übrigen Musiker – fünf Bläser und zwei Perkussionisten, allesamt deutsch und männlich – behandelt Kroboth nicht anders. Er ist der Chef, das erkennen alle an, und der musikalische Output spricht ja wirklich nicht gegen diese Arbeitsweise. Bemerkenswert sind die Machtverhältnisse eher, weil die Schäl Sick Brass Band von manchen Journalisten als „große multi-ethnische Familie“ verstanden wird. Richtig ist das wohl nur, wenn man ein sehr patriarchales Familienverständnis hat.
Maza MezeDie meisten multikulturellen Einsprengsel, wie der deutsch-nigerianische Rapper Adegoke Odukoya oder der ägyptische Popsänger Mohamed Mounir, gehören ohnehin nicht zur Band, sondern sind nur Gäste (um nicht „Gastarbeiter“ zu sagen). Das Prinzip ist einfach: Wer Raimund Kroboth inspiriert, wird zur Zusammenarbeit mit der Kölner Diskursblasmusik eingeladen. Die CDs der Schäl Sick Brass Band sind daher noch bunter als ihre Konzerte.
Auf der Bühne wirkt Kroboth dagegen wie der bescheidenste Bandleader aller Zeiten. Schüchtern sitzt er an der Seite und spielt die Waldzither, ein altböhmisches Zupfinstrument, das man nur selten unter den Powerbläsern hervorhört. Dass er der „musikalische Direktor“ der Gruppe ist, sieht man am besten, wenn er seine schwarz-rote Samtkrone aufsetzt. „Die Krone habe ich in Mainz beim Open-Ohr-Festival gekauft“, erzählt Kroboth, „wir mussten bei acht Grad in der Kälte spielen und die Krone war am Samtmützenstand noch das Unauffälligste!“



Worldmusic made in Cologne, Volksmusik und Folklore aus unbekannten Landen und Ethnopop - das ist eine gewagte Mischung, mit der die Schael Sick Brass Band seit 1994 für viel Spannung im Musik -Business sorgt. Mit "Maza Meze" geht es nun schon zum dritten Mal musikalisch angehaucht in Richtung Balkan. Ein bißchen Hobbythek in Sachen Soundverarbeitung - so mag der ein oder andere denken, der sich zum ersten Mal mit der Schael Sick Brass Band auseinandersetzt. Nicht ganz falsch. Ihre Musik beinhaltet ein Vielzahl an Rhythmen und Sounds. So arabische Melodien, karibische Klänge, Funk, Rap, bulgarische Elemente, griechische Einflüsse, bayrisches, Musik aus Ghana und vieles mehr.
"Maza Meze" - die "gemischte Vorspeisenplatte" - also von allem etwas. Sehr bezeichnend. Viel Gebläse, eine äußerst kehlige Sängerin, ekstatische Percussionisten - ihr Stil ist schwer einzuordnen. Man muß die Musik lieben, bzw. lieben lernen.
"Global denken - lokal Blasen", so Raimund Kroboth, Kopf der Band; nach diesem Motto geht es ganz weit nach vorne.
Vielleicht wieder so weit wie bei den Vorgängern. Dreimal European World Music Charterfolg und Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Instrumentales Feingefühl und Experimentierfreude.


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Maza Meze
 
 
Weltenbummler
28 April 2007 @ 00:02
SUSANA SEIVANE "Susana Seivane"
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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Man täte ihr Unrecht, würde man Susana Seivane als eine von vielen galizischen Dudelsackspielerinnen bezeichnen. Unter den jungen Musikerinnen der galizischen Musikszene, sticht Susana Seivane besonders hervor. Zum einen besitzt sie den Charme einer jungen unverbrauchten und überaus talentierten Musikerin, die mit ihrem Publikum zu kokettieren weiß, zum anderen beeinflusste sie ihr familiärer Hintergrund massiv, der ihr den Dudelsack bereits in die Wiege legte. In ihrer Familie lebt seit Generationen die Tradition der Dudelsackherstellung. Eine lange Linie von Gaitabauern und -spielern sorgte dafür, dass sie nicht nur ein quietschendes Plüschtier, sondern auch eine quietschende Gaita ankuscheln konnte. Entsprechend innig ist ihr Verhältnis zur Musik Galiziens.



Susana Seivane is a young 23 years old female piper from Northern Spain. This self titled album is her debut solo album - solo meaning here an album of Susana with a backing band. Susana plays the Gaita (Spanish pipes) and various percussion instruments. The backing is provided on accordion, guitar, bouzoukí, bass guitar, violin, flute, keyboards, percussion and the fine voice of Sonia Lebedynski.
Susana started to play the pipes at the age of three, both her father and her grandfather are pipers. The album contains 11 tunes and 2 songs, all are sounding quite traditional, but most are written by contemporary artists. Northern Spain has a growing number of excellent pipers, Susana is surely one of the new stars. With this album she directly starts on a highly professional level, and it will be interesting to see where the next steps of her career will lead her...


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Susana Seivane
 
 
Weltenbummler
27 April 2007 @ 23:52
GUEM
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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Guem wurde in Batna (Algerien) am 9. März 1947 geboren als Sohn einer Nigerianischen Familie. Er spielte bereits in jungen Jahren die traditionelle Musik des Trance. 1973 gab Guem sein erstes Album heraus mit dem Titel "Percussions Africaines". 1978 folgte ein weiteres Album von Guem & Zaka, aufgenommen mit seinen Schülern des Amerikanischen Kulturzentrums, mit dem er enormen Erfolg hat. Nach einer 25jährigen Karriere hat Guem bereits über 20 Alben produziert und gilt weltweit als einer der besten und interessantesten Perkussionisten.


**Guem: Compilation. Voix d’Afrique
*Guem et Zaka: Best of Percussion. Voix d’Afrique
*Guem: Clair de Lune. Voix d’Afrique
**Guem et Zaka Percussion. Le Chant du Monde
(Letzte fast identisch mit „Compilation“)

Ein Algerier nigerianischer Abstammung, der sich in Paris mit Trommelunterricht eine goldene Nase verdient hat und unter langweiligen diese drei schönen Platten gemacht hat. Alles rein instrumental, sehr schöne Trommelgrooves, sehr gut tanzbar. Achtung: Andere CD's von ihm und der Gruppe Zaka ohne ihn sind nicht so gut oder langweilig und nicht empfehlenswert!


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O universo Ritmico 1981
 
 
Weltenbummler
27 April 2007 @ 23:26
Ganga Giri
mit Dank an Ariom.RU

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Das Didgeridoo mal völlig anders. Zusammen mit stampfenden Rythmen, Trommeln, und sonstigen Percussion-Instrumenten könnte man manche Tracks aus dieser CD auch in der Disco spielen. Haben teilweise fast einen Techno-artigen Beat. Reißen mit.

Ganga Giri mixes red natural elements with fat tribal beats and dirty funky bass lines to create a unique tribal-technological deep earth dance experience. Explosive and pulsating, at times ambient and flowing, the music is a pumping percussive multi-layered experience of complex grooves and raw, deep natural sound. Ganga himself is a rhythmic didjeridu virtuoso and percussionist-- an inspired music creator who's passion brings people together in celebration of nowness in newness, a modern day corroberre for all!

Representing key elements and inspirations of Australia now, the shows are a modern/primitive multi-cultural celebration, a ‘melting pot’ unifying many musical genres and cultures, bringing audiences world-wide a reflection of today’s multicultural Australia. Ganga Giri's music has been widely & wildly appreciated by music lovers in many countries across the globe including Australia, Japan, Germany, Austria, Switzerland, Netherlands, New Zealand and the United States, igniting audiences in clubs, world music festivals and outdoor dance events. Carving a niche in the DJ dominated world of dance music, Ganga Giri is an energetic, innovative and incredibly live act.

Ganga Giri's full show blends an array of tribal percussion that includes Ganga's uniquely percussive style didj playing, congas, djembe, bougarabou, Nigerian talking drum, mbira and more-- add to this a drizzling of authentic indigenous moves with aboriginal dancers and hold on tight as Ganga Giri sends audiences through the roof.



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Tribe Vibe
Beats Around The Bush
 
 
Weltenbummler
21 April 2007 @ 10:13
Robert Slap: Eternal Om

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Wunderschöne "OM"-Musik, von einem Männerchor gesungen.
Sehr beliebt bei den verschiedensten Massagetherapien, beim Yoga, bei Meditation und Workshops. Eine Stunde intensiver OM-Trance.

The OM is all sound and silence throughout time, the roar of eternity and the essence of pure beings. It invokes the ALL that is otherwise inexpressible and it is the highest spiritual sound on earth.
Using the latest in electronic technology, New Age musician Robert Slap has synthesized various pitches from human voices, all intoning the OM together at the prescribed vibrations. In the background is an almost subliminal-sounding choir. Soothing, uplifting and spiritually inspiring; ideal for meditation, massage, or as a background sound to deepen concentration.


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Weltenbummler
20 April 2007 @ 23:33
Kamal - Reiki Whale Dreaming
wunderbar zum entspannen, für Massage, Reiki und andere relaxte Sachen, wo schöne und ruhige Hintergundmusik gebraucht wird

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Reiki Whale Dreaming nimmt dich mit auf eine Reise zu totaler Entspannung und führt dich in ein Stadium nicht enden wollender Stille. Zusammen mit seelenvollen Walgesängen fließt du mit einer Vielzahl von beruhigenden Klangwellen in einen Bereich tiefen Friedens, in dem Heilung geschehen kann. Perfekte Begleitmusik für Reiki und Meditationen.

Eine wunderschöne CD, auf der die sehnsuchtsvollen Gesänge der Buckelwale mit besänftigenden Klängen ambienter Musik verwoben werden. Der Nachfolger des sehr beliebten Albums "Reiki Whale Song" von Kamal ist ein musikalisches Kunstwerk und hervorragend für Reiki, Massagen und andere entspannende Momente geeignet.
Eine fantastische Ergänzung für Yoga und andere Übungen, die auf Pulsieren und Rhythmus basieren.


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Weltenbummler
11 April 2007 @ 23:55
Txalaparta: Lezao
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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Da ich nur Rezensionen zu der Nachfolge-CD gefunden habe, als Eindruck diese:
„Dan_txa“, der dritte Teil eines Txalaparta Projektes (Lezao 1994 – Ten 1998), ist das Zusammentreffen des Akkordeonvirtuosen Tomás San Miguel mit der baskischen Txalaparta Gruppe Ttukunak und dem Schlagzeuger, Perkussionisten und Koproduzenten dieser CD, Marlon Klein, Gründungsmitglied der legendären deutschen Weltmusikpioniere Dissidenten.
Auf „Dan_txa“ vereinen sich alte, ethnische Aspekte der Tanzmusik und baskische Rhythmen mit aktuellen und futuristischen Sounds. Akkordeon, Txalaparta, Perkussion und andere Instrumente werden in einer ästhetisch und klanglich einzigartigen Weise miteinander verbunden.
Der Begriff „Dan_txa“ ist eine Wortschöpfung, welche die beiden Wörter „Danza“ (Tanz) und Txalaparta (baskisches Perkussioninstrument) vereint, und ist eine Hymne an die Tanzmusik, in der die Txalaparta sich mit Rhythmen aus verschiedenen kulturellen Quellen verbindet und dabei innovative neue Mischungen kreiiert wie z.B. Ethno-Txalaparta, Baiao-Txalaparta, Samba-Txalaparta, Fandango-Txalaparta, Trikitixa-Trance-Txalaparta, Bertso-Txalaparta, Chillo Out-Txalaparta, etc.
Hinter dem Treffen dieser Musiker liegt ein langer Prozess der Meditation und Reflektion und eine Ansammlung verschiedenster Erfahrungen. Tomás San Miguel – Komponist aller Stücke – hat viele Jahre zugebracht, die Reife in seinem Stil zu erlangen, und hat dies abseits der verschiedenen musikalischen Etiketten oder Markttendenzen mit viel Geduld und in Ruhe gemacht.
Txalaparta ist ein primitiver baskischer Rhythmus der auf dem Klang basiert, der beim Schlagen mit Holzstöcken auf Holz-, Stein oder Metallplanken, die auf einem Ständer liegen, entsteht. Man sagt, dass der Sound entstand, um das Galoppieren eines Pferdes zu imitieren. In den letzten Jahren sind die Rhythmischen Formen auf innovative Weise erweitert worden.


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http://www.mediafire.com/?entmhyjlnjh
 
 
Weltenbummler
11 April 2007 @ 12:00
Hier kommen einige CD's (überwiegend mit Mantren) von Miten und Deva Premal. Homepage

Deva Premal - Embrace

mit Dank an Ariom.RU

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Das neueste Werk von Deva Premal spricht wieder Herz, Seele und Gehör an. Ihre kraftvolle, wunderschöne Stimme geht wie immer tief und ist bei den einzelnen Mantras entsprechend stimmig instrumental untermalt. Da die Mantras sehr unterschiedlich sind, hat jedes seine eigene Wirkung und Qualität. Die gesamte CD finde ich genauso herausragend in Gesang und Klang wie "Love is Space" und "The Essence". Ich habe mit "Embrace" meinen Mantra-Horizont wieder erweitert - traumhaft vorgetragen von Deva Premal.
Absolut empfehlenswert, nicht nur für Deva Premal-Fans!

Deva ("Deva" is a Hindu title for divine) Premal has attracted a following by framing ancient Hindu mantras within atmospheric, contemporary settings. The result on Embrace, her third release, is at times flavorful, at other times undistinguished, but it produces more intriguing moments than duds. On occasion, Premal aspires to Enya-like reverence (e.g., tracks 2 and 4), then elsewhere coos her ancient text atop gentle grooves and jazzy flutes (tracks 3 and 6) in a manner suggestive of Deep Forest. Some might describe it as "smooth chant." Highlights include "Shree Ram Jai Ram," a beautifully realized cross-pollination of East and West (highlighted by Kit Walker's free-floating piano and Premal's resonant choir of voices) that hints at what Joni Mitchell might create if she tried her hand at Eastern music.

EMBRACE, the long awaited new album from Deva Premal, finds this best-selling singer at the height of her art, expressing the ancient wisdom of mantra through a contemporary musical vision. Her radiant voice, richer and more assured than ever before, floats above a cool, sensual groove provided by some of today's finest world fusion artists and producers Miten and Kit Walker (Walela, Kitaro, Neal Schon).
Deva Premal enthralled audiences worldwide with THE ESSENCE and LOVE IS SPACE. That phenomenal success continues with EMBRACE. Its relaxed, uplifting feel and elegant sense of space can only heighten the spell already cast by this mantra enchantress.


http://files.ariom.ru/950617


Miten, Deva Premal - Satsang
mit Dank an Ariom.RU

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Recorded live in Australia, America, Germany and Denmark, this beautiful recording conveys the power and intimacy of Deva Premal and Miten's live performances. As it is with actual Satsang meditation, Deva Premal and Miten share their music without applause, inviting the audience to participate by joining with the chant, and to luxuriate in the collective silence between songs.
SATSANG features "unplugged" versions of some of the most popular chants from Deva Premal's best-selling THE ESSENCE and LOVE IS SPACE (including "Gayatri Mantra", "Chidananda" and "Yemaya Assessu"), plus songs by Miten, Deva Premal's partner in music and life. A bonus studio recording of "All is Welcome Here" is also included.
SATSANG is a simple yet precious recording celebrating the sacred space of silence and song. Joining Deva Premal (keyboards) and Miten (guitar), are their special musical friends, Kit Walker, Maneesh de Moor, Praful, and others.


http://files.ariom.ru/943314

Miten, Deva Premal: Songs for the Inner Lover

mit Dank an Ariom.RU

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Inner Lover as a soundtrack for the love and life experiences we all share. Insightful lyrics and refreshingly simple, melodic arrangements examine the many faces of love: from its manifestation on the physical plane and the master-disciple relationship to longing for meaningful companionship and the inner dialogues we conduct with ourselves. Graced by Deva Premal's vocal harmonies, Miten’s songs take flight, seamlessly blending male/female energy to reveal the healing balance that comes through true connection with the self.
Through their long and storied musical and life partnership together, Miten and best-selling mantra singer Deva Premal have created a true heart connection with each other and thousands of fans worldwide. On Songs For The Inner Lover, Miten draws from that nourishing experience to offer a truthful and universal sentiment sure to provide healing comfort to all who are touched by love--or long to be


http://files.ariom.ru/555013


Miten - Trusting the Silence
mit Dank an Ariom.RU

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A fine collection of songs written by Miten, beautifully sung and arranged with acoustic and slide guitars, veena, percussion, keyboards and electric kora by Ravi. Opening quiet and feeling spaces


http://rapidshare.com/files/24884987/MitDPre.rar.html
http://files.ariom.ru/1611875
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Weltenbummler
11 April 2007 @ 01:05
Arvo Pärt: Tabula Rasa
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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"Tabula rasa", wörtlich als offene, neu zu beschreibende Fläche genommen, kennzeichnet geradezu programmatisch ECM New Series. Mit diesem Titel, noch als LP, startete 1984 das neue Programm, das tatsächlich neue, jedes dogmatische Schubladendenken ignorierende Maßstäbe setzte. Neu würde künftig das Hören auf jede Musik zwischen Mittelalter und Gegenwart sein, so neu wie Pärts "Tintinnabuli"-Klänge. Denn der 1935 geborene estnische Komponist Arvo Pärt war damals im Westen bestenfalls ein Geheimtip, zu verdanken dem zwölf Jahre jüngeren, aus Lettland kommenden deutschstämmigen Geiger Gidon Kremer. Als Manfred Eicher damals Musik von Pärt im Rundfunk hörte, gehörten Kremer und der bei ECM schon heimische Keith Jarrett sogleich zu seinen Wunsch-Interpreten für diese ungewöhnliche Musik.
Vom lateinischen tintinnabulum (= Glöckchen, Schelle) abgeleitet, gründet Pärts ganz persönlicher Stil auf Diskanttönen und reinen Akkorden. Später nannte er das, sich einem Einsiedler vergleichend, "Flucht in die freiwillige Armut" - "das ganze Arsenal zurücklassen und sich durch die nackte Einstimmigkeit retten, bei sich nur das Notwendigste habend - einzig und allein den Dreiklang". Das sind die Bausteine zu leuchtenden Klangballungen, in sich verschlungenen melodischen Linien, gebrochenen und geschichteten Akkorden. Und in allem die Schönheit des einzelnen Tones. "Fratres" (= Brüder) aus dem Jahr 1977 wird in zwei Fassungen musiziert. Einmal durch erregte Bogenschwünge Gidon Kremers eingeleitet, bis Keith Jarrett sich sonor meldet, um dann in lichten Lagen mit der Violine wetteifernd das Thema anzuschlagen (1983). Zum Zweiten intonieren die 12 Berliner Philharmonischen Cellisten zu dumpfen Schlägen die Quinte A-E, über die sich in violinistischen Höhen das Thema schwingt (1984). Glockenschläge säumen und durchdringen den "Cantus in memory of Benjamin Britten", des 1976 gestorbenen britischen Komponisten. Dennis Russell Davies hält mit dem Staatsorchester Stuttgart diese fünfminütige Totenklage in vibrierender Spannung (1984). In "Tabula rasa" zelebrieren Gidon Kremer und die Geigerin Tatjana Gridenko, die Solisten der Uraufführung, zusammen mit Alfred Schnittke am präparierten Klavier und dem Litauischen Kammerorchester unter Saulus Sondeckis leidenschaftlich die repetierend an- und abschwellenden Farbklänge von glitzernder Klarheit und überirdischer Ruhe (1977).
Die trinitarische Symbolik des Dreiklangs, Titel wie "Fratres" und zahlreiche geistliche Kompositionen deuten auf Arvo Pärts Frömmigkeit hin. In ihr lebt die mystische Erfahrung von Leiden und Erlösung östlichen Christentums. Sie erfüllt auch Werke wie "Tabula rasa".



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Weltenbummler
11 April 2007 @ 00:55
Dhafer Youssef: Electric Sufi
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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Der Komponist, Vokalist und Oud Spieler Dhafer Youssef wurde 1967 in Teboulba in Tunesien geboren. Mit etwa sieben Jahren begann er im Ensemble seines Grossvaters zu singen und in dieser Zeit begann seine musikalische Verwurzelung in der islamischen Mystik, in der Sufi Tradition, die für ihn bestimmend wurde. Musik rückte in das Zentrum seines Lebens: " Musik ist mein Kugelschreiber, mein Atem, mein Benehmen, Musik ist das Leben" sagte er in einem Interview mit der Wiener Zeitung. 1960 kam Dhafer Youssef nach Wien und hatte dort bald Gelegenheit mit Musikern aller Musikrichtungen zu experimentieren. Er traf auf den tabla Meister Jatinder Thakur, spielte mit Wolfgang Puschnig, Achim Tang, Christian Muthspiel, 1993 gründete er sein erstes eigenes Ensemble, produzierte eine erste CD, gab Konzerte mit Sainkho Namshilak, Linda Sharrok, Nguyên Lê, Faouzeli Chekeli, Iva Bittova, Renaud Garcia-Fons, Tom Cora, Paolo Fresu - eine erlesene Liste hochinteressanter Musiker der neuen Generation.
1997 wurde er zum Festival de la Medina in Tunesien eingeladen, es folgte das International Festival de Carthage und nun öffnen sich die Türen zu zahlreichen grossen Konzerten von Tbilissi bis Brüssel, von Sarajewo bis Berlin.


Nur selten gehen Tradition und Moderne eine so glückliche Verbindung ein wie in der Musik des tunesischen Oud-Spielers Dhafer Youssef. Nichts gegen Anouar Brahem und Rabih Abou-Khalil - aber Youssef scheint mir von den dreien das größte Kommunikationstalent zu besitzen. Und das nicht nur, weil er am wenigsten vor westlichen, elektronischen Sounds zurückschreckt, sondern ironischerweise, weil er sich gerade angesichts einer ihm potenziell fremden Umgebung am stärksten an seine aus der islamischen Sufi-Tradition gespeisten Wüstenklänge hält.
So "humanisieren" und kontrapunktieren die Wärme der Gesangsstimme und der Laute Youssefs, der Bansuri (Bambusflöte) Deepak Rams und des Kontrabasses von Dieter Ilg die fast schon tiefgefrorenen Töne aus Markus Stockhausens Trompete sowie die aus der Retorte stammenden Ambient-Klänge, die verschiedene Mitwirkende gelegentlich dezent einfließen lassen.
Als wichtige Mitarbeiter Youssefs wären noch zu nennen: der Gitarrist Wolfgang Muthspiel, der E-Bassist Doug Wimbish, der Schlagzeuger Will Calhoun und besonders der subtile Perkussionist Mino Cinelu, die allesamt erstaunlich zurückhaltend agieren. Genau das Richtige für Hörer, welche ausgetretene Bahnen verlassen möchten, ohne ihre musikalischen Ansprüche herunterzuschrauben.


Letztendlich hat mich die Musik des Anouar Brahem Trio mehr in ihren Bann gezogen als Dhafer Youssef.
Faszinierend wenn Trompete und Laute oder Trompete und Youssefs Stimme über lange Passagen absolut synchron spielen, dann wirkt auch diese Musik ähnlich hypnotisierend wie die Stücke des Anouar Brahem Trio.
Was ich etwas schade finde, ist, dass auch die Percussion-Instrumente überwiegend elektronisch sind. Das macht meiner Meinung nach den feinen Unterschied.



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Weltenbummler
11 April 2007 @ 00:44
Richard Bona: Munia (The Tale)
mit Dank an L'ARBRE DE LES 1000 MUSIQUES

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Es gibt Musiker, die zwar zu den besten ihres Fachs zählen, deren Name aber trotzdem kaum bekannt ist. Ein solcher Fall ist z.B.der in Kamerun geborene Richard Bona, der als Bassist in den letzten zehn Jahren zu den gefragtesten Begleitern der Pop- und Jazz-Szene aufgestiegen ist. Ob Harry Belafonte, oder Paul Simon, ob Larry Coryell oder Herbie Hancock, ob Chick Corea oder George Benson sie alle haben live oder im Studio von der exzellenten Kunst dieses eleganten Instrumentalisten profitiert. Dass der Mann, der 1989 nach Paris ging und seit 1995 in New York lebt, aber weit mehr zu bieten hat als virtuose Bass-Läufe das weiß man erst, seitdem er vor 5 Jahren sein erstes Solo-Album veröffentlichte. Was er damals auf Scenes from my life begann, setzt er jetzt auf seinem neuen Werk Munia fort.

Mit warmer Stimme und einer Vielzahl von Instrumenten wie Gitarre, Keyboards oder Percussion spielt sich Richard Bona auf Munia durch diverse musikalische Genres: von Nummern mit einem eindeutig afrikanischen Groove über Bossa Nova bis zu herzzereißenden Balladen reichen die Einflüsse. Dass das alles nicht zur Beliebigkeit verkommt, dafür sorgen die abwechslungsreichen Arrangenments und das absolute Händchen für eingängige Melodielinien, die der Autodidakt im Laufe der Jahre entwickelt hat. Und mit Gästen wie dem phantastischen Sänger Salif Keita aus Mali setzt Bona noch ein besonderes I-üpfelchen auf seine wunderschönen Songs.

Spätestens mit diesem Album sollte sich Richard Bona auch als Komponist und Sänger einen ganz eigenen Namen gemacht haben.


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Weltenbummler
11 April 2007 @ 00:30
Bajofondo Tango Club
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Bajofondo Tango Club ist ein argentinisch-uruguayische Electrotango-Projekt der Produzenten und Musiker Gustavo Santaolalla und Juan Campodónico aus der Region um den Río de la Plata. Bajofondo ist die wörtliche Übersetzung von Untergrund, das Wort existiert jedoch im Spanischen so nicht.

Die Gruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, den Tango aus dem Blickwinkel aktueller Musikrichtungen wie Trip Hop, House, Chill Out und Drum'n'Bass zu interpretieren. Auf dem ersten, schlicht Bajofondo Tango Club betitelten Album befinden sich Songs verschiedener Musiker, die alle von den beiden Gründern des Projekts produziert wurden. Das Album wurde 2003 mit einem Latin Grammy in der Kategorie "Best Pop Instrumental Album" sowie mit dem argentinischen Musikpreis Premio Gardel in der Sparte "Dance/Electronica" ausgezeichnet.


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Weltenbummler
11 April 2007 @ 00:30
Shu-de - Voices from the Distant Steppe
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Volkstümliche Musik und Gesangstücke mit fast unglaublichen Unter- und Obertönen aus der noch immer vom Rest der Welt abgeschlossenen mongolischen Tuva-Region zwischen Rußland und China. Die Einflüsse beider Nachbar-Kulturen prägten auch den musikalischen Stil, der dennoch seine Eigenständigkeit bewahrte.


From deep in central Asia comes a unique recording of traditional Tuvan "throat-singing", a technique said to be as old as nature itself, going back to when man made the first melodies imitating the murmurs of streams or the echoes in the mountains. Tuvans often compare this ancient vocal style to the language a child speaks to its mother. Shu-de! is the word a rider shouts to their horse, like "gee-up!" It also means "good" or "excellent" in appreciation of a musical performance. Performing these poignant, intimate folk songs and ritual chants of the shamans, Shu-de live up to their name and beyond drawing upon the energies accumulated by the shaman through a state of trance and calling the spirits of nature with traditional shamanistic instruments to allow them to speak to all living things.


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Weltenbummler
11 April 2007 @ 00:14
Sainkho - Naked Spirit
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Sainkho Namtchylak ist eine Wanderin zwischen den Welten, den Künsten, den Zeiten und den Stilen. Das spiegelt sich in ihrer kurvenreichen Biografie wider, die in bunten Farben von ihrer persönlichen und künstlerischen Vielseitigkeit erzählt. Obwohl dabei ihre Rolle als Sängerin im Vordergrund steht, verschenkt sie ihr Herz auch gerne an zahlreiche Film- und Theaterprojekte. Die Zahl ihrer musikalischen Kooperationen geht gegen unendlich.
Sainkho Namtchylak betritt die Bühne des Lebens 1957 in einem kleinen Goldgräberstädtchen nahe der mongolischen Grenze. Ihre Heimat, die Republik Tuva, liegt in Südsibirien und zählt gerade einmal 300.000 Seelen. In der Hauptstadt, Kyzyll, beginnt Sainkho Namtchylak 1975 mit dem Studium der Musik, wechselt aber bald in die Kulturmetropole Moskau, weil man(n) ihr als Frau den Zugang zu einer professionellen Karriere in ihrer Heimat schwer macht.
Trotz aller Diskriminierungen ist Sayani, das staatlich tuvinische Folklore-Ensemble dem sie 1976 beitritt, ihre erste Sprosse auf der Karriereleiter. Die Tourneen mit Sayani führen sie in der zweiten Hälfte der 70er nach Europa, Australien, Neuseeland, Amerika und Kanada. 1981 siedelt sie endgültig nach Moskau, um ihre musikalische Ausbildung am dortigen Konservatorium zu vervollständigen. Ihre Diplomarbeit befasst sich mit Vokalstilen sibirischer Folklore.
Während ihrer Studienzeit nimmt sie Kontakt zur Moskauer Avantgarde-Szene auf und etabliert sich in ihr als kreative und innovative Sängerin. Ihre Gesangstechniken orientieren sich einerseits am Höömei (auch: Khöömei), der tuvinischen Variante des Oberton- und Kehlkopfgesangs. Ihre musikalischen Vorlieben finden sich jedoch neben der Folklore ebenso im Jazz, der Avantgarde und der zeitgenössischen Klassik.
All diese Interessen kann sie als Kernmitglied der Moskauer Avantgarde-Band Tri-O ausleben. Die Truppe erspielt sich durch zahlreiche Tourneen und erstklassige Alben Ende der 80er/Anfang der 90er internationale Anerkennung. Durch Trio-O werden die ersten europäischen Musiker und Musikerinnen auf ihre weltoffene Einstellung und künstlerische Kreativität aufmerksam.
Mit Andreas Vollenweider, dem österreichischen Erfolgsharfenisten, spielt sie 1991 das Album "Book Of Roses" ein. Im selben Jahr sichert sich Christian Muthspiel, der Posaune und Klavier spielende Bruder von Wolfgang Muthspiel, ihre Dienste für die CD "Octett Ost". 1992 eröffnet sie die Dokumenta in Kassel.
Es folgen zahlreiche Kooperationen im Musik-, Theater- und Filmbereich, die sie im Lauf der Dekade zur prominentesten Künstlerin ihres Landes und zu einer im Westen hochgelobten und gefragten Schöpferin reifen lassen. Eckpunkte dabei sind die Alben "Letters" (1992, erschienen auf dem russischen Free Jazz-Label Leo), "Out Of Tuva" (1993), mit dem sie erstmals in den europäischen Weltmusikcharts vertreten ist und "Naked Spirit" (1998), für das sie in Deutschland den Preis für das "Album Of The Year - Worldmusic" erhält.
1994 arbeitet sie für ein Filmprojekt mit Jan Garbarek und Trilok Gurtu zusammen. 1995/1996 ist sie am Zürcher 'Theater Coprinus' und dem Wiener 'Theater des Augenblicks' engagiert. Inzwischen ist sie 'Weltbürgerin' und in Westeuropa (Wien, Berlin) ebenso zuhause wie in ihrer Heimat (Moskau, Kyzyll).
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts setzt sie sich neben weiteren Theater- und Filmengagements verstärkt mit den kreativen Möglichkeiten von Computern und moderner Musikelektronik auseinander. Ihre Bemühungen münden 2004 in dem äußerst erfolgreichen Album "Who Stole The Sky?". Die zehn Stücke des wirklich außergewöhnlichen (und guten) Albums verschmelzen westliche Clubmusikideale mit Elementen des (Free) Jazz und tuvinisch-asiatischer Folklore. Sie setzt damit einen weiteren Meilenstein in ihrer abwechslungsreichen Karriere, die zum Ziel immer die "Akzeptanz der unerwarteten Entdeckungen zwischen Freiheit und Struktur, Uralt und Avantgarde" hat.

Die eigenwillige Art Sainkhos, eine Vielzahl an traditionellen und modernen musikalischen Ausdrucksformen zu verbinden, ist in jedem einzelnen Lied originell, verblüffend und mitreißend. 4 statt 5 Punkten gibts von mir nur deswegen, weil mir der Nachfolger "Who Stole the Sky" noch besser gefällt - da nämlich nimmt die Künstlerin noch weniger Rücksicht auf traditionelle Vorstellungen von Weltmusik à la "Die Musik der fröhlichen Wilden". Aber auch hier schon verbinden sich traditionelle Elemente der Tuva-Musik (die sehr wohl aurthentisch sind!) mit stimmlichen Experimenten und kontrastierender westlicher Instrumentalisierung zu etwas völlig Neuem.




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Weltenbummler
Die beiden Alben habe ich auf:  L'Arbre de les 1000 Musiques  gefunden und mir dazu Rezensionen und Bilder gesucht.

Gjallarhorn: Sjofn 2000

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Gjallarhorn ist eine finnische Musikgruppe, deren Mitglieder zur schwedischsprachigen Minderheit in Finnland gehören. Der Bandname entstammt der nordischen Mythologie und bezeichnet ein Horn, welches dem Lichtgott Heimdall gehört.
Gjallarhorn verarbeitet hauptsächlich alte nordische Balladen, Menuette und alte Gebetsgesänge in Runenversen, die den isländischen Rimur-Epen nicht unähnlich sind. Diese Stücke werden neu arrangiert und mit Elementen aus dem Jazz, Rock und der Weltmusik kombiniert. Dabei verwenden die Musiker neben den klassischen Instrumenten der nordischen Musik (wie Geigen und Bratschen), auch noch afrikanisch-kubanischen Trommeln und das australische Didgeridoo. Durch diese Instrumentalisierung versucht die Band verlorengegangene Elemente der finnische-schwedischen Volksmusik wieder zum Leben zu erwecken.

Wenn in Finnland im Frühling die Freudenfeuer entfacht werden, um die Fruchbarkeitsgöttinnen zu ehren, erklingen diese in alten schwedischen Folk-Traditionen verwurzelten Weisen und Tänzen. Doch was im ersten Moment stark nach vertonten mittelalterlichen Mythen klingt, findet eine musikalische Sprache, die - mit Instrumenten afrikanischen und australischen Ursprungs wie Djembe, Kalimba und Didjeridoo zu Mandola und Hardangerfiedel ergänzt - mit dem Rest der Welt korrespondiert. Und wenn es um Essentielles wie die vier Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft geht, gibt es Rituale, die auf allen Kontinenten Ähnlichkeiten aufweisen. Und Jenny Wilhelms' Gesang garantiert zudem Gänsehaut.[/quote]
[quote]Die Fruchtbarkeitsgöttin, der das schwedisch-finnische Quartett seinen zweiten Silberling widmet, hat ganze Arbeit geleistet. Gleich im krachenden Opener wird die Dramaturgie des nordischen Tribalfolk mit röhrendem Didge, Afro-Perkussion und Runengesang ad ultimum geführt. Danach erfreuen uns schwedische Königsballaden, ein gepflegtes Menuett wird aboriginalmäßig geerdet und Trolle ziehen zum gedeckten Klang von Bratschen und glucksender Udu am Rockzipfel eines jungen Mädchens. Schließlich wagt man sogar den eisigen Sprung zu den Rimur-Epen Islands, mit unheilschwangerem Vokalsatz vorgetragen. Gjallarhorn bauen erfolgreich ihre besondere schamanische Note in der skandinavischen Szene aus - und dies, ohne eine Materialschlacht mit Gitarren- und Drum-Gewittern bemühen zu müssen.


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KETAMA: KONFUSIÓN 1997

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KETAMA gründeten sich 1985. Juan Carmona, José Soto und Ray Heredia stammten alle aus spanischen Roma-Familien. Heredia schied früh zu Gunsten einer Solokarriere aus und wurde durch Juans Verwandte Antonio und José Miguel Carmona ersetzt.
Gemeinsam begann das zum Quartett gewordene Trio, den spanischen Flamenco zu revolutionieren. Inzwischen wieder zu dritt (Juan, Antonio und José Miguel Carmona), gelten KETAMA nicht nur in Spanien als wichtigste Exponenten eines neuen Flamenco, der dank ihnen wieder in Mode kam und neue Hörergruppen fand.
Mit KETAMA haben sich die spanischen Roma einen wichtigen Teil ihrer Kultur zurückgeholt und ihn vor allem auch bei Jugendlichen wieder populär gemacht. Sie bedienen sich des Flamenco, um ihre Identität selbstbewusst auszudrücken.
KETAMA befreien den Flamenco von all dem Kitsch, mit dem er um der besseren Gefälligkeit willen oft bis zur Unkenntlichkeit entstellt worden ist; künstlich und weichgespült zur belanglosen Unterhaltung für arglose Spanien-Touristen.
Ihr Flamenco ist rau, eckig und authentisch, sehr melodiös und rhythmisch. Ihr 1998 erschienenes Album "KONFUSIÓN" führt die zum Flamenco gehörenden Stile wieder zusammen, beispielsweise die in der iberischen Kultur noch allgegenwärtigen arabischen Einflüsse, die ein wichtiger Bestandteil des Flamenco sind. So gibt sich auch der aus Algerien stammende Rai-Star Khaled auf KONFUSIÓN die Ehre.
Die Gruppe "fusioniert" in ihrer Musik ebenso mühelos Reggae- und Jazzelemente, Salsa, Pop, brasilianische Rhythmen, afrikanische Gesänge und die "klassische" Flamenco-Gitarre. Nicht zuletzt deshalb ist KONFUSIÓN ein elektrisierendes Album geworden, das dieser alten und einzigartigen Musikrichtung neue Wege eröffnet.

Diese CD hat mich von Anfang an verzaubert, eine gelungene Mischung aus spanischen Gitarren, Jazz und Funk. Hervorragende Instrumentalisten, spanischer Gesang, knackige Bläsersätze, und vor allem viel Groove. Über dieses Fundament legen sich eingängigen Themen und Melodien, die manchmal Urlaubsstimmung aufkommen lassen, vor allem die langsamen Songs.
Ich entdecke bei jedem Hören neue Feinheiten und Details, die CD macht einfach Spaß und wird meinen CD-Player so schnell nicht verlassen!

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